Seit vielen Jahren setze ich mich für Zollikon ein. Mein oberstes Ziel ist eine attraktive Gemeinde, die ihre Aufgaben zeitgemäss und nachhaltig erfüllt. Lebens- und Standortqualität müssen auch in Zukunft durch engagierte Persönlichkeiten erarbeitet werden. Ich stehe bereit, erneut als Gemeindepräsident die Führungsverantwortung zu übernehmen und Zollikon zielgerichtet und transparent in die Zukunft zu führen. Wähle mich wieder als Gemeindepräsidenten, damit Zollikon ein lebens- und liebenswerter Wohnort, Arbeitsort und Lebensraum bleibt!

Meine Position

Vier Jahre lang habe ich mich mit Leidenschaft, Gestaltungswillen, Kompetenz und Vision für unsere Gemeinde eingesetzt. Manches wurde erreicht, vieles wurde angeschoben, anderes braucht weitere Entwicklungsschritte.

Die Finanzen der Gemeinde konnten konsolidiert werden, dank einer umsichtigen Ausgabenpolitik, aber auch weil nicht alle Investitionen wunschgemäss getätigt werden konnten und weil die Einnahmen üppiger sprudelten, als zu hoffen erlaubt war. Viel hat sich in der Verwaltung bewegt. Die unsicheren Zeiten der Pandemie hat unsere Gemeinde gut durchschifft und mit gezielten Massnahmen lokalen Gewerben und Betroffenen unter die Arme gegriffen. Und in Sachen Verkehr an der Seestrasse und rund ums neue Spitalquartier konnte mit Stadt und Kanton ein vielversprechender Dialog aufgebaut werden.

Zollikon steht weiterhin vor grossen Herausforderungen. Die zentrale Frage lautet, ob wir uns zusammenraufen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Dafür stehe ich. Und ich stehe bereit, für weitere vier Jahre dem Gemeinderat vorzustehen.

Ortsentwicklung und Planung

Die Entwicklung des Beugi-Areals ist mehr als eine gewöhnliche Wohnüberbauung, denn das Beugi steht auch für die Lebensqualität im Dorf und Berg. Hier könnte ein neues starkes Herz für unsere Gemeinde schlagen. In einem partizipativen Prozess soll ein mehrheitsfähiges, zukunftsgerichtetes Konzept entstehen.

Die quartierverträgliche Erschliessung für das Spitalcluster Lengg wird in der kommenden Legislatur ein zentrales Thema. Es geht darum, Lösungen zu finden, welche die betroffenen Bürgerinnen und Bürger möglichst von Schleich- und Parkierverkehr entlasten und die Anschlüsse an die leistungsfähigen Kantonsstrassen sicherstellen.

Ein wichtiger Beitrag zu einer besseren Erschliessung wäre die Aufnahme der Planungsregion Pfannenstiel ins fünfte Agglormerationspaket des Bundes. Dieses könnte neben dem Erhalt des S-Bahn-Anschlusses an den Flughafen Zürich-Kloten auch für bessere Anschlüsse ans Nationalstrassennetz im Glatttal oder Richtung Süden sorgen.

Umwelt und Gesellschaft

Die Klimaerwärmung im Siedlungsgebiet ist ein Metathema, auch wenn wir nach dem verregneten Sommer kurzfristig eine andere Wahrnehmung haben. Ansätze zur Bekämpfung der steigenden Temperaturen liegen in einer klimaverträglichen Siedlungsökologie und Umgebungsgestaltung. Es gilt, mit kluger Begrünung und Belüftung des Siedlungsgebiets weiterhin ein angenehmes Wohnklima sicherzustellen.

Immer mehr Menschen steigen um auf Elektroautos. Dies bedeutet auch einen steigenden Stromverbrauch. Mit zukunftsfähigen Energiekonzepten ist die Energieversorgung für Elektroautos mittelfristig sicherzustellen. Gefragt sind nachhaltige, breitbandige Energieträger sowie ein fokussiertes Engagement für den preisgünstigen Solarstrom.

In Sachen Gesellschaft muss es uns gelingen, junge Erwachsene wieder für den politischen Prozess zu gewinnen. Dafür brauchen sie auch Wohnungen zu fairen Preisen. Sie sollen mitgestalten und zu den Leitplanken beisteuern, die ihre eigene Zukunft bestimmen. In Zollikon sollen mit geeigneten Massnahmen Dorf und Berg näher zusammenrücken und einen gemeinsamen “Zolliker Spirit” entwickeln. Und schliesslich wollen wir unsere Seniorinnen und Senioren pflegen und ehren, aber auch ihr Engagement einfordern. Sie sollen Bereitschaft zur Veränderung und Erneuerung mittragen.

Finanzen und Steuern

Ein starker Standortvorteil von Zollikon ist der attraktive Steuerfuss. Um diesen dauerhaft zu erhalten, ist ein mittel- und langfristiger Investitions- und Finanzplan zu erstellen. Voraussetzung dafür ist ein gründliches Inventar von allen gemeindeeigenen Liegenschaften. Aufgrund dieser Bestandes- und Zustandsanalyse kann der beste Investitionszeitpunkt für einen effektiven Werterhalt sowie die gezielte Sanierung und Erneuerung erarbeitet werden. Dieser soll dann so optimiert werden, dass möglichst ausgeglichene Investitionszyklen gebildet werden können. Mit der so erreichten Planungssicherheit kann der strategische Abbau von Vermögensreserven geprüft werden. Letztendlich sollen überschüssige Vermögensteile an die Steuerzahlenden restituiert werden.

Behörden und Verwaltung

Die Modernisierung der Verwaltung soll in einem einvernehmlichen, konstruktiven und zielgerichteten Prozess gestärkt und verschlankt werden. Insbesondere ist die Digitalisierung weiter voranzutreiben. Diese soll einen bürgerfreundlichen, effizienten Dienstleistungsbetrieb ermöglichen. Um die erforderlichen Kompetenzen in den zunehmend komplexen Aufgaben der Gemeinde sicherzustellen, soll die interkommunale Zusammenarbeit sowie das Engagement in den Zweckverbänden nach Bedarf weiter vertieft werden.

Über mich

Über mich

Geboren und aufgewachsen bin ich in Affoltern am Albis. Ich habe Jahrgang 1972, bin also im besten Alter. Mein Lehramt habe ich am Seminar Unterstrasse abgelegt. Es folgten ein Geografiestudium an der Universität Zürich sowie ein Nachdiplomstudium in Betriebswirtschaft und das höhere Lehramt als Mittelschullehrer. Seit 28 Jahren lebe ich mit meiner Frau Andrea und unseren beiden Kindern in Zollikon. Ich bin das, was man einen Portfolio-Worker nennt: Gemeindepräsident,  Immobilienverwalter, Investor/Unternehmer und Hausmann. Meine Hobbies sind erneuerbare Energie, die Höhlenwelten der Berge und Musik. Ich bin seit 14  Jahren Mitglied der Grünliberalen Partei.

Wähle Sascha Ullmann als Gemeindepräsidenten, damit Zollikon ein lebens- und liebenswerter Wohnort, Arbeitsort und Lebensraum bleibt!

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